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Private und öffentliche Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen müssen derzeit auf wenigstens 5 Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen beschäftigen. Solange Arbeitgeber die vorgeschriebene Zahl nicht erreichen, müssen sie eine Ausgleichsabgabe zahlen.

Die Höhe der Ausgleichsabgabe ergibt sich im Wesentlichen aus einer jahresdurchschnittlich berechneten Beschäftigungsquote und den unbesetzten Pflichtplätzen. Sie wird von den Arbeitgebern selbst ermittelt. Auf die Ausgleichsabgabe können Aufträge an anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen zum Teil angerechnet werden.

Die Arbeitgeber haben der für ihren Sitz zuständigen Agentur für Arbeit einmal jährlich bis zum 31.03. für das vorangegangene Kalenderjahr, aufgegliedert nach Monaten, die Daten für die Ermittlung der Beschäftigungspflicht anzuzeigen. Parallel mit dieser Anzeige ist die ggf. zu entrichtende Ausgleichsabgabe zu zahlen. Arbeitgeber mit Sitz in Niedersachsen zahlen die Ausgleichsabgabe an das Integrationsamt des Nds. Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie.