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© Samtgemeinde Kirchdorf 

Informationen für die Halter von Hunden

In der letzten Zeit ist es vorgekommen, dass Personen auf öffentlichen Straßen von Hunden bedrängt oder auch gebissen wurden. Ferner kommt es vor, dass Anwohner durch lautes und anhaltendes Bellen von Hunden in ihrer Ruhe, auch nachts, gestört werden.

Die Samtgemeinde Kirchdorf appelliert deshalb auf diesem Wege an alle Hundehalter, die Tiere so zu halten, dass sie andere Personen weder belästigen, anspringen noch gefährden können.

Bei der Haltung von Hunden gilt es ferner zu beachten, dass die Anwohner in der Nachbarschaft nicht durch lautes Bellen der Tiere in ihrer Ruhe gestört werden. Die genannten Pflichten über eine sichere Haltung von Hunden ergeben sich aus der Verordnung über die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Samtgemeinde Kirchdorf vom 15. Juni 2017, in der zurzeit geltenden Fassung. Demzufolge sollen Hunde das Grundstück, auf dem sie gehalten werden, nicht ohne Aufsichtsperson verlassen; auf öffentlichen Straßen sind Hunde an der Leine zu führen.

Die Einhaltung der Regeln dient gleichzeitig auch der Schulwegsicherung.

Seitens der Samtgemeinde Kirchdorf danken die Verantwortlichen allen Hundebesitzern für ihr Verständnis und gehen davon aus, dass diese Informationen dazu beitragen wird, künftige Konfliktsituationen zu vermeiden.

Abschließend wird darauf hingewiesen, dass Verstöße gegen die Verordnung über die öffentliche Sicherheit und Ordnung als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße bis zu 5.000,00 Euro geahndet werden können.

Dank gilt den Hundehaltern, die schon immer Umsicht haben walten lassen, um jegliche Belästigung oder Gefährdung durch ihre Tiere zu vermeiden.

Ferner ist die Haltung eines Hundes der Samtgemeinde Kirchdorf anzuzeigen. Leider musste in zurückliegender Zeit festgestellt werden, dass nicht alle Hundehalter der Pflicht zur Anmeldung ihrer Hunde nachgekommen sind.

In diesem Zusammenhang wird noch einmal eingehend darauf hingewiesen, dass nach den Bestimmungen der Hundesteuersatzungen Hundehalter die Pflicht haben, ihren Hund innerhalb von 14 Tagen nach der Anschaffung bei der Samtgemeinde Kirchdorf anzumelden. Die Anmeldung kann persönlich, schriftlich oder auch telefonisch erfolgen. Bei  Mehrfachhaltungen ist jeder Hund einzeln zu versteuern.

Zur Registrierung werden Hundesteuermarken ausgegeben, die mehrere Jahre gelten. Hunde dürfen außerhalb der Wohnung oder des umfriedeten Grundbesitzes nur mit der Hundemarke umherlaufen.

Hundehalter, die im Besitz eines oder mehrerer über drei Monate alter Hunde sind und bisher ihrer Anmeldepflicht nicht nachgekommen sind, werden gebeten, dieses umgehend nachzuholen. Mit stichprobeweisen Überprüfungen einzelner Grundstücke muss gerechnet werden.

Die Nichtanmeldung zur Hundesteuer erfüllt den Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld bis zu 10.000,00 Euro geahndet werden. Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit ist sogar der Straftatbestand der Steuerhinterziehung bzw. Steuerverkürzung gegeben.

Der Niedersächsische Landtag hat am 26.05.2011 das Niedersächsische Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG) beschlossen. Das Gesetz enthält für die Halter von Hunden verschiedene Pflichten, die von diesen in zwei Stufen ab dem 01.07.2011 und ab dem 01.07.2013 erfüllt werden müssen.

Wir werden in letzter Zeit häufig auf die Pflichten nach dem NHundG angesprochen und auch immer wieder gebeten, den Hundehaltern allgemeine Informationen über die für sie wichtigsten Regeln des Gesetzes zur Verfügung zu stellen. Diesen Wunsch greifen wir hiermit auf.

Das Gesetz beinhaltet für die Halter von Hunden unter anderem die allgemeinen Pflichten, die erforderliche Sachkunde, die Kennzeichnung, die Haftplichtversicherung, die Mitteilungspflicht (Hunderegister), die Mitwirkungspflicht und die Zuständigkeit zur Haltung und Führung eines Hundes. Rechtsgrundlage ist das Niedersächsische Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG).

Ebenso finden Sie Informationen über das Halten von Hunden auf den Internetseiten der Firma GovConnect (Hunderegister) unter der Internetadresse www.hunderegister-nds.de.

Informationen zu dem Niedersächsischen Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG)

Der Niedersächsische Landtag hat am 26.05.2011 das Niedersächsische Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG) beschlossen. Das Gesetz enthält für die Halter von Hunden verschiedene Pflichten, die von diesen in zwei Stufen ab dem 01.07.2011 und ab dem 01.07.2013 erfüllt werden müssen.

Wir werden in letzter Zeit häufig auf die Pflichten nach dem NHundG angesprochen und auch immer wieder gebeten, den Hundehaltern allgemeine Informationen über die für sie wichtigsten Regeln des Gesetzes zur Verfügung zu stellen. Diesen Wunsch greifen wir hiermit auf.

Das NHundG beinhaltet für die Halter von Hunden unter anderem die folgenden Vorgaben:

§ 2 - Allgemeine Pflichten (ab dem 01.07.2011)

Hunde sind so zu halten und zu führen, dass von Ihnen keine Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgehen. Die Hundebesitzer müssen also dafür sorgen, dass die von ihnen gehaltenen Hunde weder Menschen noch Tiere gefährden oder verletzen können.

§ 3 - Sachkunde (ab dem 01.07.2013)

Wer einen Hund hält, muss die dafür erforderliche Sachkunde besitzen. Sie ist durch die erfolgreiche Ablegung einer theoretischen und einer praktischen Sachkundeprüfung nachzuweisen. Die theoretische Sachkundeprüfung ist vor der Aufnahme der Hundehaltung, die praktische Prüfung während des ersten Jahres der Hundehaltung abzulegen.

Die geforderte Sachkunde besitzen die Personen, die nachweislich innerhalb der letzten zehn Jahre vor der Aufnahme der Hundehaltung einen Hund mindestens zwei Jahre lang durchgehend gehalten haben. Als Nachweise kommen unter anderem Bescheinigungen der kommunalen Steuerämter (z. B. Steuerbescheide) oder Bescheinigungen der Versicherungsgesellschaften (Policen) in Frage.

Die erforderliche Sachkunde besitzen ferner Tierärzte und Personen, die Brauchbarkeits-prüfungen für Jagdhunde abnehmen oder eine solche Prüfung mit einem Hund erfolgreich bestanden haben.

Personen, die eine Erlaubnis nach dem Tierschutzgesetz für das Halten von Hunden in einem Tierheim oder eine Erlaubnis zur Ausbildung von Hunden haben, gelten ebenfalls als sachkundig.

Befreit von der Sachkundeprüfung sind schließlich Personen, die einen Blindenhund oder einen Behindertenbegleithund besitzen.

Sachkundeprüfungen dürfen Personen durchführen bzw. abnehmen, die in einer Liste des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums geführt werden. Diese Liste, die laufend aktualisiert wird, kann auf den Internetseiten des Ministeriums eingesehen werden. Auf Wunsch können wir Ihnen diese Liste zur Verfügung stellen.

§ 4 - Kennzeichnung (ab dem 01.07.2011)

Ein Hund, der älter als sechs Monate ist, muss durch ein elektronisches Kennzeichen (Transponder) mit einer Kennnummer gekennzeichnet werden. Zum Einsetzen des Transponders (Chip), müssen die Hundehalter insofern mit einer Tierarztpraxis Kontakt aufnehmen.

§ 5 - Haftpflichtversicherung (ab dem 01.07.2011)

Ein Hund, der älter als sechs Monate ist, muss bei einer Haftpflichtversicherung angemeldet, dass heißt, versichert werden. Für Personenschäden muss die Versicherungssumme mindestens 500.000,00 Euro, für Sachschäden mindestens 250.000,00 Euro betragen.

§ 6 - Mitteilungspflicht/Hunderegister (ab dem 01.07.2013)

Wer einen Hund hält, hat das Tier vor Vollendung des siebten Monats bei dem zentralen Hunderegister des Landes anzumelden. Sofern der Hund bei der Aufnahme der Haltung schon älter als sechs Monate war, ist die Anmeldung zum Register innerhalb eines Monats nach Aufnahme der Haltung nachzuholen.

Das zentrale Hunderegister wird im Auftrage des Landes von der Firma GovConnect GmbH, Donnerschweer Straße 72 - 80, 26123 Oldenburg (Telefon: 0441 390 10 400), geführt. Die Anmeldung des Hundes in dem Zentralregister des Landes kann per Internet (Online) oder schriftlich bzw. telefonisch erfolgen.

Für die Anmeldung des Hundes in dem Zentralregister des Landes beträgt die Gebühr 14,50 Euro (Onlineanmeldung) oder 23,50 Euro (telefonische/schriftliche Anmeldung) zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Ein Formular für die schriftliche Anmeldung des Hundes fügen wir diesem Schreiben als Anlage bei. Auf Wunsch können Sie von uns weitere Exemplare bekommen. Das Formular finden Sie auch auf den Internetseiten der Firma GovConnect GmbH unter der Internetadresse www.hunderegister-nds.de („Downloads“). Die Einträge in dem Hunderegister können von uns eingesehen werden.

§ 15 - Mitwirkungspflichten (ab dem 01.07.2011/01.07.2013)

Soweit es zur Durchführung des NHundG erforderlich ist, haben die Personen, die einen Hund halten oder führen, auf Verlangen der Gemeinde oder einer Fachbehörde (z. B. Veterinäramt) die den Hund betreffenden Feststellungen zu ermöglichen, Auskünfte zu erteilen und Unterlagen vorzulegen.

§ 17 - Zuständigkeit (ab dem 01.07.2011/01.07.2013)

Die Gemeinden überwachen unter anderem die Einhaltung der Pflichten nach den §§ 2 bis 6 des NHundG.

§ 18 - Ordnungswidrigkeiten (ab dem 01.07.2011/01.07.2013)

Ordnungswidrig handelt unter anderem, wer vorsätzlich oder fahrlässig einen Hund ohne die erforderliche Sachkunde hält, einen Hund nicht chippen lässt, für einen Hund die erforderliche Haftpflichtversicherung nicht abschließt und/oder den Hund nicht bei dem zentralen Hunderegister des Landes anmeldet.

Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 10.000,00 Euro geahndet werden.

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Weitere Informationen zur Hundehaltung

Informationen hierzu finden Sie beim Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Ebenso finden Sie Informationen über das Halten von Hunden auf den Internetseiten der Firma GovConnect (Hunderegister) unter der Internetadresse www.hunderegister-nds.de. Bitte beachten Sie auch das Niedersächsische Hundegesetz. Im Tierschutz-Bußgeldkatalog erfahren Sie, wie hoch die jeweiligen Strafen ausfallen können.

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